Der in Berlin geborene Kontrabassist Wieland Bachmann studierte an der Universität der Künste Berlin bei Michael Barry Wolf und an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin bei Janne Saksala ( Berliner Philharmoniker).

Als Solist gewann er das Stipendium des Deutschen Musikwettbewerbs und spielte in Konzertsälen wie der Philharmonie Berlin, dem Jerusalem Music Center, der Irish World Akademie of Music and Dance Limerick und dem Konzerthaus Berlin u.a. mit dem Orchester des Julius Stern Instituts und der Philharmonie Baden Baden.

Bachmann ist Gast bei renommierten Festivals wie den Ludwigsburger Schlossfestspielen, den Festspielen Mecklenburg Vorpommern und bei den Berliner Festspielen und spielte mit Kammermusikpartnern wie Martin von der Nahmer, Li-Wei Qin und Nicholas Rimmer.

Seit seiner Studienzeit beschäftigt er sich intensiv mit der historischen Aufführungspraxis und besuchte zahlreiche Kurse bei Raphael Alpermann ( Akademie für Alte Musik Berlin). Weitere Impulse in der historischen Aufführungspraxis erhielt er von Prof. Christoph Hunthgeburth und Prof. Jan Freiheit.
Als Continuo-Bassist spielt er nicht nur mit der Akademie für Alte Musik Berlin, sondern auch mit dem Rundfunkchor Berlin, dem Elbipolis Barockorchester und dem Rias Kammerchor.

Ein weiteres Interesse gilt der zeitgenössischen Musik. So spielte er beim Deutschen Kompositionswettbewerb 2010 die Gewinnerwerke der Kategorie Kontrabass Solo in der Philharmonie Essen und brachte desweiteren Werken von Komponisten wie Sofia Gubaidulina, Claude Bolling und Hans Werner Henze zur Aufführung.

Wieland Bachmann war Akademist in der Staatskapelle Berlin, Aushilfe bei den Berliner Philharmonikern und spielte unter Dirigenten wie Daniel Barenboim, Simon Rattle und Alan Gilbert.

Seit 2014 ist er Mitglied der Bayerischen Staatsoper und ab dem Wintersemester 2018/19 Dozent für Kontrabass an der Universität Augsburg/ Leopold Mozart Zentrum.